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29. Konzert mit Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung

Am Schloß Schwetzingen
68723 Schwetzingen

Tickets from €19.00 *
Concession price available

Event organiser: Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V., Wildemannstraße 1, 68723 Schwetzingen, Deutschland
* Prices incl. VAT plus €2.00 Service charges and delivery costs per order

Tickets


Event info

Franz Hartmann, Oboe

Elias Neuwirth, Fagott

Pauline Nigg, Horn

Philharmonisches Orchester Heidelberg
Paul Taubitz, Dirigent


Wolfgang Amadeus Mozart 1756 -1791
Sinfonie F-Dur KV 75

Anton Dimler 1753 - 1827
Konzert Es-Dur für Horn und Orchester

Ludwig August Lebrun 1752 - 1790
Konzert F-Dur für Oboe und Orchester

Peter von Winter 1754 - 1825
Concertino für Fagott und Orchester

Lebrun, Dimler und von Winter, alle drei in Mannheim geboren, waren bereits in jungen Jahren Mitglieder der Mannheimer Hofkapelle: Lebrun mit 12, Dimler mit 14 und von Winter gar mit 10 Jahren. Und obwohl die drei Musiker und Komponisten so kurz nacheinander geboren wurden, lässt sich an ihren Werdegängen eine interessante Entwicklung der Konzertkomposition beobachten. Lebrun und Dimler komponierten vornehmlich virtuose Werke für ihre ”eigenen” Instrumente. Von Winter löste sich von diesem Prinzip und erschuf durchkomponierte Sinfonien jeglicher Couleur. 1778 verlegte Kurfürst Carl Theodor seine Residenz von Mannheim nach München. Ein Großteil seiner Hofkapelle begleitete ihn, darunter auch Dimler und von Winter. Letzterer machte sich in der bayrischen Hauptstadt besonders einen Namen als Komponist
zahlreicher Ballette und Opern, darunter auch der Versuch einer Fortsetzung der ”Zauberflöte”.

Wie jedes Jahr freuen wir uns, die Bühne, auf der einst begnadete Solisten der Hofkapelle spielten, jungen aufstrebenden Talenten der Jürgen Ponto-Stiftung zur Verfügung stellen zu können. Mit Unterstützung der Heidelberger Philharmoniker wagen sie sich an die Werke ihrer Vorfahren.

Event location

Schloss Schwetzingen
Schloss-Straße 2
68723 Schwetzingen
Germany
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Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.

Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.

Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.