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Benefizkonzert

Matthias Kirschnereit  

Brückstraße 110
26721 Emden

Tickets from €11.00 *
Concession price available

Event organiser: Ostfriesische Landschaft, Georgswall 1 - 5, 26603 Aurich, Deutschland
* Prices incl. VAT plus €2.00 Service charges and delivery costs per order

Tickets


Event info

Begleitung im Sterben heißt „Hilfe zum Leben – zum Leben bis zuletzt“. Das Hospiz Stiftung Isensee in Emden ist ein Haus, in dem schwerstkranke und sterbende Menschen mit ihren Angehörigen und Freunden bis zuletzt leben dürfen. Mit großer Wertschätzung ihrer eigenen Identität werden sie während des Hospizaufenthaltes so begleitet und unterstützt, dass sie ihr Leben so lange wie möglich selbstbestimmt und nach ihren Wünschen gestalten können.

Matthias Kirschnereit und den Gezeitenkonzerten ist es ein Herzensanliegen, diese wertvolle Initiative zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Lions Club Emden veranstalten sie dieses Benefizkonzert, um Gelder für den Förderverein Hospiz Emden Ostfriesland e. V. zu sammeln. Dieser unterstützt sowohl ideell als auch finanziell die Unterhaltung des stationären Hospizes. Damit trägt er dazu bei, dass die Kosten für den Aufenthalt im Hospiz übernommen werden, die nicht durch die Krankenkassen gedeckt werden. So entstehen den Gästen keine Kosten für ihren Aufenthalt.

An diesem Abend spielt Matthias Kirschnereit ein facettenreiches Programm mit Thomas Tomkins, Johannes Brahms, Sergej Rachmaninow, Alberto Ginastera und Frédéric Chopin.

Matthias Kirschnereit (Klavier)

in Zusammenarbeit mit dem
Lions Club Emden

Event location

Neue Kirche Emden
Brückstraße 103
26721 Emden
Germany
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Als erster nachreformatorischer Kirchenbau wurde die Neue Kirche Emden errichtet und zieht mit ihrem auffälligen Turm die Blicke auf sich. Das historische Gotteshaus dient dabei seit seiner Erbauung sowohl der Gemeinde als geistlicher Mittelpunkt als auch der gesamten Bevölkerung als stilvoller und atmosphärischer Austragungsort kultureller Veranstaltungen.

Bis 1648, also mitten während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Neue Kirche erbaut. Da sie ausschließlich durch Spenden finanziert war, fehlten bis ins 19. Jahrhundert sowohl Bestuhlung als auch Orgel. Nichtdestotrotz war das Gotteshaus immer einer der religiösen Anziehungspunkte Emdens und als solcher gut besucht. Das gemäßigt barocke Gebäude wurde während des Zweiten Weltkrieges schwer in Mitleidenschaft gezogen, danach jedoch wieder aufgebaut. Heute wie damals präsentiert es sich als imposanter roter Backsteinbau, der durch helle Werksteingliederungen aufgelockert wird. Vor allem der Glockenturm ist dabei ein Blickfang: Er wird von einer Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone bekrönt und verdeutlicht so die Reichsunmittelbarkeit der Stadt Emden.

Fast das gesamte Interieur der ursprünglichen Neuen Kirche ging im Krieg verloren, lediglich der Taufstein und die Kronleuchter sind historisch. Der Taufstein, verziert durch schlichte Ranken und Blätter, stammt aus dem 13. Jahrhundert und war ursprünglich in der Kirche Jennelt beheimatet. Einer der Kronleuchter entstammt noch der ersten Ausstattung der Neuen Kirche und zeigt als Geschenk der Böttcherzunft den Kuiper-Hammer als deren Handwerkszeichen.