Klezmer im Elfenpalast (#32)

Helmut Eisel & Birke Falkenroth  

Judengasse
74599 Wallhausen-Michelbach an der Lücke

Tickets from €26.00
Concessions available

Event organiser: Kulturstiftung Hohenlohe, Allee 17, 74653 Künzelsau, Deutschland

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per €26.00

Schwerbehinderte mit Ausweis

per €23.00

SWR2 Kulturkarte, Nussbaumkarte

per €23.00

Kinder, Schüler u. Studenten mit Ausweis

per €13.00

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Prices incl. VAT plus postal and service charges

Information on concessions

Rollstuhlplätze sind nur bei Konzerten mit entsprechender Kennzeichnung im Programmmheft möglich und können wie Plätze mit Schwerbehindertenausweise mit Merkmal "B" nur unter Tel. 07940 18348 bei der Geschäftsstelle gebucht werden.

Schüler- und Studentenermäßigung nur mit gültigem Ausweis
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Helmut Eisel Klarinette / Birke Falkenroth Harfe

Schon König David spielte einst Harfe, um seine Freunde zu unterhalten – das ist auch das wichtigste Anliegen aller Klezmermusikanten, zu deren Leitbild er wurde. Für den international renommierten, für seine stilistische Vielfalt berühmten Klarinettisten Helmut Eisel hat die Harfe daher stets eine besonders verlockende, bisher nicht entdeckte Herausforderung dargestellt– und ist jetzt zu einem faszinierenden musikalischen Abenteuer geworden. Gemeinsam mit Birke Falkenroth schlägt er hier wunderbar sensible Pfade ein, lässt sein Instrument in herrlichen Balladen hingebungsvoll singen. Temporeicher geht es bei den Freilachs oder beim Tango zu. Darüber hinaus wird auch das perkussive Element der Harfe zum Vorschein gebracht. Gegensätze ziehen sich an – keine Frage!

Location

Synagoge Michelbach
Judengasse
74599 Wallhausen-Michelbach an der Lücke
Germany
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Die ehemalige Synagoge Michelbach /Lück kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken. Als einer der ältesten noch erhaltenen Synagogen in Deutschland steht sie für ein Stück Zeitgeschichte und ist Symbol für das Leben der jüdischen Gemeindemitglieder in Hohenlohe.

Der Bau der Synagoge datiert sich zurück auf das Jahr 1757. Die jüdische Gemeinde im Ort vergrößerte sich durch die liberale Judenordnung und die nachfolgende Gleichstellung von Jahr zu Jahr, sodass 1869 die bis heute größte Anzahl an Juden in Hohenlohe gezählt werden konnte. Gleichzeitig war dies auch der Wendepunkt im Wachstum der jüdischen Gemeinde. Viele verließen das Dorf mit Aussicht auf bessere Verdienstmöglichkeiten. Prominentes Beispiel ist Adolph Jandorf, der nach Berlin ging, um dort das KaDeWe zu gründen, das Kaufhaus des Westens. Mit dem aufkommenden Nationalsozialismus verließ die Mehrzahl der Juden die Gegend, die verbliebenen 20 wurden 1940 und 1941 deportiert. Nur zwei konnten den Weg zurück in die Heimat antreten.
Nach dem Krieg diente die Synagoge als Lagerhalle, bevor die Gemeinde sie aufkaufte. Durch eine Restaurierung des Gebäudes konnte die Synagoge nicht nur grundlegend saniert, sondern auch der Thoraschrein mit Hilfe einer Fotovorlage detailgetreu wiederhergestellt werden.

Heute beherbergt die Synagoge ein kleines Museum und eine Gedenkstätte. In einer Dauerausstellung wird die regionale Geschichte der Juden des 19. und 20. Jahrhunderts erläutert.