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Sebastian Manz & Sebastian Studnitzky: The Bernstein Story

Sebastian Manz (Klarinetten) Sebastian Studnitzky (Klavier, Live-Elektronik)  

Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen

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Event organiser: GWK e.V., Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland

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„Gewagt, ganz klar“, kommentiert der Star-Klarinettist Sebastian Manz die „Bernstein Story“, die er mit dem renommierten Jazzpianisten Sebastian Studnitzky in New York City „geschrieben“ hat. Doch gewagt ist hier gewonnen, das Experiment geglückt.
Cool, gekonnt, ernsthaft und frei – die „Bernstein Story“ ist kein konventionelles Crossover, sondern ein souveränes Spiel der Topvirtuosen mit ausgesuchten Werken Leonard Bernsteins, in dem Neues im Feeling und Spirit der 2020er entsteht. Die musikalischen Ideen „Lennys“ werden improvisierend ausgeweitet, „ausgeweidet“ (Studnitzky), auseinandergenommen, neu zusammengesetzt, mit elektronischen Sounds und Loops verfremdet. Studnitzkys „Auriel“ und „Axis“ mischen Klavier solo mit Elektrosounds. In Reichs „New York Counterpoint“ lässt Manz die Klarinette solo über einem sphärischen elektronischen Klangteppich singen und beaten: Minimal Music, die den Puls und die nervösen Vibes Manhattans suggeriert, während „Melancolenny“ nach Bernsteins Klarinettensonate von tiefer Melancholie zu manischem Ausgelassensein aufsteigt. „Strawinskys Albtraum“ und zwei seiner Stück für Soloklarinette eröffnen das Programm, hat sich Bernstein doch ausdrücklich auf ihn bezogen.

Programm:
Sebastian Manz (*1986): Le Cauchemar de Stravinsky
Igor Strawinsky (1882–1971): Aus: Drei Stücke für Klarinette solo
Leonard Bernstein (1918–1990): Sonate für Klarinette und Klavier°
Sebastian Manz, Sebastian Studnitzky (*1972): Melancolenny, nach Bernsteins Klarinettensonate
Leonard Bernstein: Chichester Psalms°
Steve Reich (*1936): New York Counterpoint, für Klarinette und Tape
Sebastian Studnitzky: Auriel | Axis
Leonard Bernstein: Prélude, Fugue and Riffs°
°arr. Manz bzw. Studnitzky

Musiker:
Sebastian Manz: Klarinette, Bassklarinette
Sebastian Studnitzky: Klavier, Live-Elektronik

Ort: Burg Vischering
Burg Vischering, eine der bedeutendsten Ringmantelburgen Westfalens, ist eine durch die Renaissance geprägte Wehranlage, die auf das 13. Jh. zurückgeht. Heute beherbergt die Burg ein historisches Museum des Kreises Coesfeld, das wechselnde kulturhistorische Ausstellungen präsentiert und Angebote zur kulturellen Bildung für Kinder und Erwachsene macht. Außerdem wird aktuelle Kunst gezeigt und die internationale Reihe „Burgjazz“ veranstaltet.

In Kooperation mit dem Kreis Coesfeld / www.burg-vischering.de

Fotos (c) Sevi Tsoni, GWK

Event location

Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Germany
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Auf Burg Vischering mit dem Wassergraben, den Toren, Wehrmauern und Zugbrücken wird das Mittelalter wieder lebendig. In zahlreichen Ausstellungen, darunter einer speziell für Kinder, wird die Zeit der Knappen und Ritter und damit auch die wechselvolle Geschichte der Burg anschaulich dargestellt.

Im 13. Jahrhundert wurde die Burg auf Pfählen in der Steveraue errichtet, bis heute rauscht das Wasser geräuschvoll über das Mühlenwehr. Die Familie Droste zu Vischering, die sich für den Bau der Anlage verantwortlich zeichnete, ist auch jetzt noch im Besitz der Burg. Die ursprüngliche Burg wurde durch eine Feuersbrunst im 16. Jahrhundert zerstört, jedoch im Stile der Renaissance wieder aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg pachtete der Landkreis die Feste, um sie als Kultur- und Bürgerzentrum zu nutzen, was sie auch heute noch ist.

Hier gibt es Kunst und Kultur von internationalem Rang: Rockige Open-Air-Konzerte, smoother Jazz oder Crossover kommen in der trutzigen Wehranlage voll zur Geltung. Vor allem im Rittersaal finden regelmäßige Konzerte und Vorträge statt. Ebenfalls in der Burg beheimatet ist das Münsterlandmuseum, zu dem jährlich rund 80.000 Besucher pilgern. Für das leibliche Wohl ist im ehemaligen Pferdestall der Vorburg gesorgt.