Thomanerchor Leipzig & Knabenchor Hannover

Thomanerchor Leipzig & Knabenchor Hannover  

Hanns-Lilje-Platz 2
30159 Hannover

Tickets from €15.00
Concessions available

Event organiser: Knabenchor Hannover e.V., Meterstraße 3, 30169 Hannover, Deutschland

Tickets


Event info

Mit dem Besuch aus unserer Partnerstadt Leipzig setzt der Thomanerchor die Reihe im September fort. Eine lange Chorfreundschaft verbindet die beiden Ensembles aus Leipzig und Hannover. So war Leipzig die erste ostdeutsche Stadt, in der der Knabenchor nach der deutschen Wiedervereinigung zu einem Konzert zu Gast war.

Mehr als 800 Jahre umfasst die Geschichte des Thomanerchor Leipzig, er ist damit die älteste kulturelle Einrichtung der Stadt Leipzig. Der musikalische Schwerpunkt des Thomanerchor Leipzig liegt auf der Pflege der „Musica Sacra“. Die Werke von Johann Sebastian Bach, der am 1. Juni 1723 in das Amt des Thomaskantors eingeführt wurde, welches er dann 27 Jahre bis zu seinem Tode am 28. Juli 1750 innehatte, bilden dabei das musikalische Zentrum. Dennoch finden sich in den Programmen Chorwerke aus allen Epochen der Musikgeschichte – von der Gregorianik bis zur Moderne, was auch durch zahlreiche audiovisuelle Produktionen dokumentiert ist. Seit 2016 ist Gotthold Schwarz der 17. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach. Er wurde am 9. Juni 2016 zum Thomaskantor berufen und am 20. August 2016 offiziell durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, in das Amt eingeführt.

Location

Marktkirche
Hanns-Lilje-Platz 2
30159 Hannover
Germany
Plan route

Die Marktkirche ist die älteste Kirche der Altstadt und mit ihrem Turm ein Wahrzeichen Hannovers. Die Kirche im Stil der Backsteingotik ist Höhepunkt jeden Besuchs in der Altstadt und die Begräbnisstätte des Deutschen Michels. Bereits seit 750 Jahren finden hier Gottesdienste statt, erst katholische und ab 1536 protestantische, und nicht nur Gläubige zeigen sich von der Wucht der schmucklosen aber unglaublich imposanten Marktkirche beeindruckt.

Auf den Überresten einer romanischen Vorgängerkirche, die auch heute noch dem unter der Kirche gelegenen Bödekersaal sein unvergleichliches Aussehen verleihen, wurde im 14. Jahrhundert die Marktkirche St. Georgii et Jacobi errichtet. Als herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik ragt die Kirche mit ihrem 98 Meter hohen Turm in den Himmel und war einst Keimzelle der Stadt Hannover. Besonderes Prunkstück innerhalb der monumentalen Kirche ist der Retabel des Hochaltars, der um 1480 entstand und nach Zwischenstationen in der Aegidienkirche und dem Welfenmuseum nun wieder an seiner angestammten Stelle zu finden ist.

Auch sonst bietet die Marktkirche in Hannover allerlei Rätsel und Spannendes: Auch viele Ortskundige wissen nicht, dass hier der Deutsche Michel begraben liegt. Johann Michael von Obentraut, General im Dreißigjährigen Krieg, fiel beim Kampf gegen den Feldherrn Tilly und sein Spitzname wurde zum Inbegriff des Deutschen. Auch über das vermeintliche Pentagramm an der Außenseite der Kirche wundern sich viele Betrachter. Der auf die Spitze gestellte Fünfstern soll, gemeinsam mit den Wasserspeiern, den Teufel und das Böse von der Kirche fernhalten.